nach oben| Filmproduktion
Die Anzahl der EU Filmproduktionen setzt ihr Wachstum fort. Die geschätzte Zahl europäischer Kinofilme beträgt 1.881 Produktionen (4% mehr als 2018). Insgesamt wurden in der EU (teilweise geschätzte vorläufige Daten) 1.135 Spielfilme (60%) und 746 Dokumentarfilme (40%) produziert. Der Produktionsanstieg ist in erster Linie auf die steigende Zahl an internationalen Koproduktionen und Dokumentarfilmen zurückzuführen.
nach oben| Filmproduktion 2016-2019
 
 
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*/ provisorisch, Schätzungen
Korrekturen gegenüber den Vorjahren berücksichtigt
überarbeitete Datenserien. Schätzwerte versuchen Zeitverzögerung der UK Produktionsdaten zu berücksichtigen, UK inward Investment Filme werden nicht berücksichtigt
Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle
 
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Korrekturen gegenüber den Vorjahren
Aufstellung enthält majoritäre und minoritäre Produktionen
*/ vorläufige Zahlen
1/ Erstaufführungen
2/ Schätzung
Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, Focus 2020, Filminstitut (aktualisierte Daten Österreich)
 
nach oben| Europäische Audiovisuelle Informationsstelle
Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, gegründet im Dezember 1992 in Straßburg, widmet sich der Erhebung, Auswertung und Veröffentlichung von Informationen über den europäischen audiovisuellen Sektor. Sie umfasst als europäische öffentlich-rechtliche Organisation 41 Mitgliedstaaten (Stand Frühjahr 2020) und die Europäische Union, vertreten durch die Europäische Kommission. Sie agiert innerhalb des Rechtsrahmens des Europarats und arbeitet mit diversen Partnern, Berufsverbänden der Industrie und einem Korrespondent*innennetzwerk zusammen. Neben Beiträgen zu Konferenzen veröffentlicht die Informationsstelle in erster Linie ein statistisches Jahrbuch, diverse Newsletter und Berichte. Hinzu kommen der Aufbau und die Pflege verschiedener Datenbanken sowie die Bereitstellung von umfassenden Informationen auf: http://www.obs.coe.int. Für Österreich ist eine Mitarbeiterin des Österreichischen Filminstituts Teil dieses Korrespondent*innennetzwerks.

Eine Abschätzung der Gesamtzahl, der in der EU produzierten Filme, ist nach wie vor schwierig. Gründe hierfür sind im Wesentlichen das Risiko, dass Koproduktionen doppelt gezählt werden und die national unterschiedlichen Verfahren bei der Erfassung der Daten zu internationalen Gemeinschaftsproduktionen. Berücksichtigung finden Kinofilme in Spielfilmlänge, nicht jedoch Koproduktionen mit Minderheitsbeteiligung sowie US-amerikanische und ausländische Koproduktionen im Vereinigten Königreich. Für einige Länder sind keine separaten Datensätze für fiktionale und dokumentarische Kinofilme verfügbar.