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2018 wurden in den 28 EU Mitgliedstaaten schätzungsweise 956 Mio. Kinokarten verkauft, rund 28 Mio. weniger als 2017, ein Rückgang von 2,9%.
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Auf der Grundlage der Besuchszahlen mit Ausnahme von GB und IE. Enthält auch Koproduktionen mit Minderheitsbeteiligung mit Ausnahme von CH, DK und ES.
1/ der nationale Marktanteil für GB-Filme ist auf Grundlage des GBOs in UK und Irland bis inklusive zum 27.01.2019 berechnet und enthält Minderheitsproduktionen wie auch von US-Studios finanzierte Filme.
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k.A. keine Angaben
Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle
 
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Die Kinoeinnahmen des Jahres 2018 haben mit geschätzten 6,8 Mrd. Euro zum ersten Mal seit vier Jahren die 7 Mrd. Euro Marke nicht erreicht, gegenüber dem Jahr 2017 sind die kumulierten Bruttoeinspielergebnisse um 3,3% bzw. um 233,3 Mio. Euro gesunken. Die 6,8 Mrd. Euro sind das niedrigste Ergebnis seit 2014, aber dennoch ist dies der vierthöchste Wert der letzten zehn Jahre.

In den einzelnen Ländern der EU zeigt sich eine ungleichmäßige Entwicklung beim Bruttoeinspielergebnis. Bei zwölf EU Staaten steigen die Kinoeinnahmen, während das Einspielergebnis in elf Ländern zurückgeht und in drei EU Märkten relativ stabil bleibt.
Die sinkenden Kinoeinnahmen resultieren vorrangig durch das erhebliche Minus in Deutschland (minus 14,8% bzw. minus 156,8 Mio. Euro). Bei den anderen vier großen EU Märkten verzeichnen Italien (minus 5% bzw. minus 30,8 Mio. Euro) und Frankreich ebenfalls einen Rückgang, wohingegen die Bruttoeinspielergebnisse in Spanien (minus 0,9%) und im Vereinigten Königreich (plus 0,3%) relativ stabil bleiben.
In mehreren zentral- und osteuropäischen Ländern steigen die Einnahmen: Tschechische Republik (plus 13,2%), Litauen (plus 10%), Slowenien (plus 10%), Kroatien (plus 8%), Ungarn (plus 6,3%) und Polen (plus 5%).
Außerhalb der EU fällt das russische Bruttoeinspielergebnis um 4,7%, die 50,9 Mrd. Rubel bedeuten jedoch trotzdem das zweithöchste Ergebnis in den letzten Jahren. Das zweite Jahr in Folge ist Russland nach Besuchszahlen der größte europäische Markt knapp vor Frankreich. In der Türkei steigen die Kinoeinnahmen dank der höheren durchschnittlichen Kinokartenpreise um 3% auf 896,9 Mio. Türkische Lira und das bei einem leichten Rückgang bei den Besuchen (minus 1,1%).