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2017 wurden in den 28 EU Mitgliedstaaten schatzungsweise über 984 Mio. Kinokarten verkauft, rund 7 Mio. weniger als 2016, jedoch der dritthöchste Wert seit 2004.
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Auf der Grundlage der Besuchszahlen mit Ausnahme von GB und IE. Enthält auch Koproduktionen mit Minderheitsbeteiligung mit Ausnahme von CH, DK und ES.
1/ der nationale Marktanteil für GB-Filme ist auf Grundlage des GBOs in UK und Irland bis inklusive zum 22.01.2018 berechnet und enthält Minderheitsproduktionen wie auch von US-Studios finanzierte Filme.
*/ geschätzt
k.A. keine Angaben
Quelle: Europäische Audiovisuelle Informationsstelle
 
nach oben| Kinoeinnahmen
Die Kinoeinnahmen des Jahres 2017 können mit geschätzten 7,02 Mrd. Euro erneut die 7 Mrd. Euro Marke überschreiten, jedoch ist ein leichter Rückgang von 0,3% gegenüber 2016 zu verzeichnen.

In den einzelnen Ländern der EU zeigt sich eine ungleichmäßige Entwicklung beim Bruttoeinspielergebnis. Bei 19 der 25 EU Märkten, für die vorläufige Daten verfügbar sind, steigt das Bruttoeinspielergebnis, während es in sechs zurückgeht. Geografisch betrachtet gibt es ein starkes Wachstum in Mittel- und Osteuropa mit einem deutlichen Aufschwung in der Slowakei (plus 5,5 Mio. Euro, plus 18,9%), Litauen (plus 2,7 Mio. Euro, plus 15,2%), Polen (plus 104,9 Mio. Złoty, plus 10,8%) und Rumänien (plus 25 Mio. Leu, plus 10,3%). In den fünf großen EU Märkten gibt es einen mäßigen Anstieg beim Bruttoeinspielergebnis in Deutschland (plus 33,1 Mio. Euro, plus 3,2%) und dem Vereinigten Königreich (plus 50,7 Mio. Pfund, plus 4,1%), während die Einnahmen in Frankreich und Spanien relativ stabil bleiben. Italien weist hingegen aufgrund geringerer Besuchszahlen, in erster Linie bei nationalen Filmen, einen deutlichen Rückgang beim Bruttoeinspielergebnis (minus 82,6 Mio. Euro, minus 11,9%) auf. Ebenfalls sinkende Einnahmen gibt es in Dänemark (minus 3,6%) und Österreich (minus 1,9%).

Außerhalb der EU schnellt das russische Bruttoeinspielergebnis auf 53 Mrd. Rubel und damit um 9,5% in die Höhe. Dem liegt ein Anstieg von 10% bei den Besuchszahlen (212,2 Millionen) zugrunde, womit Russland gemessen an den Besuchszahlen der größte europäische Markt ist. In der Türkei steigt das Bruttoeinspielergebnis aufgrund außergewöhnlicher Zuwächse beim Kartenverkauf (plus 22,1%) um 25,9% auf einen Rekordbetrag von 871 Mio. Türkische Lira.