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Der größte Förderbereich ist in Österreich, sowie in den meisten Ländern der Europäischen Union, die Filmherstellung. Von den Förderausgaben des Jahres 2017 entfallen 73,3% auf die Herstellung. Mit 54,7 Mio. Euro wurden im Berichtsjahr 2,4% mehr Mittel als im Vorjahr ausbezahlt (plus 1,3 Mio. Euro). Bei den Kinofilmen ist es 2017 ein Plus von 2,1 Mio. Euro bzw. 6,2%. Diese Steigerung erklärt sich durch erhöhte Auszahlungen der „vier großen Kinoförderer" (plus 1,6 Mio. Euro) und der Filmabteilung im Bundeskanzleramt (plus 400.000 Euro).

Die Fernsehfilme verzeichnen das vierte Jahr in Folge ein Minus an Auszahlungen, aktuell sind es 3,6% (minus 600.000 Euro) weniger als 2016 und 24% weniger gegenüber 2013.

Im Bereich der Herstellung wird methodisch eine Trennung zwischen Kinofilmen (ab 60 Minuten) und Fernsehfilmen (ab 23 Minuten) vorgenommen. Filme, die nicht in diese Kategorien fallen, etwa weil sie eine kürzere Spieldauer aufweisen oder die primäre Verwertungsart zum Zeitpunkt der Einreichung rsp. Auszahlung nicht eindeutig dem Kino oder Fernsehen zugeordnet werden kann, werden unter „Sonstige Filme“ zusammengefasst. Die Zuordnung der Filme erfolgt im Wesentlichen durch die Förderstellen. Filme, die bereits einmal einer Kategorie zugeteilt worden sind, werden auch in den Folgejahren in dieser Kategorie geführt. Detailberechnungen sind nur für Kino- und Fernsehfilme möglich. Als Serviceproduktionen gelten Filmvorhaben, deren Dreharbeiten zumindest teilweise in Österreich stattfinden, die aber die Voraussetzungen zur Anerkennung als österreichisch-ausländisch Koproduktion nicht erfüllen bzw. Filmvorhaben, bei denen die antragstellende Produktionsfirmen keinen Sitz im Inland hat.
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Quelle: Institutionen
 
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Für Kinofilme wurden 2017 Auszahlungen in Höhe von 36,5 Mio. Euro vorgenommen. Der Bereich Kinofilm erhält damit 66,73% der Herstellungsförderungen und wird zum Großteil vom Filminstitut (36,5%), ORF Film/Fernseh-Abkommen (24,7%), Filmfonds Wien (18,8%) und FISA - Filmstandort Austria (13,4%) getragen.
Von den 75 Filmen, für die 2017 erstmals Auszahlungen getätigt wurden, wurden 60% von mehr als einer Stelle gefördert.
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Für Fernsehfilme wurden 2017 Auszahlungen in Höhe von 16,5 Mio. Euro getätigt, ein Minus von 0,6 Mio. Euro gegenüber 2016. Der Bereich Fernsehfilm erhält damit 30% der Herstellungsförderungen. Die Herstellung von Fernsehproduktionen (Filme und Serien) wird zum größten Teil vom FERNSEHFONDS AUSTRIA (74,2%) gefördert, der Filmfonds Wien ist mit 8% und Niederösterreich mit 5,3% beteiligt.
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