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Das Österreichische Filminstitut erfasst in seinen Aufstellungen auch jene österreichischen Filme, für die Produzent*innen oder Verleihfirmen Angaben vorlegen. Dementsprechend erhöht sich die Anzahl der Erstaufführungen gegenüber den Angaben von Rentrak (44) auf 46 Filme im Jahr 2016. Das Angebot an österreichischen Filmen zeigt dabei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Spiel- und Dokumentarfilmen (jeweils 23). Wie schon im Jahr 2015 überwiegen die rein österreichischen Produktionen (30). 85% (34 Filme) dieser 46 Filme erhielten eine Herstellungs- bzw. Kinostartförderung vom Österreichischen Filminstitut.

Da es in Österreich keine Meldeverpflichtung gibt, ist das Österreichische Filminstitut bei der Erfassung der Besuchszahlen und Daten zu Kinostart, Verleih oder Herkunftsland neben den Angaben von Rentrak auf das Entgegenkommen von Verleihfirmen angewiesen. Dadurch kann es bei unterschiedlichen Fragestellungen zu unterschiedlichen Antworten kommen.
nach oben| Koproduktionen
Dass Deutschland das traditionell stärkste Koproduktionsland ist, bestätigt sich auch im Jahr 2016. Von 16 gestarteten Koproduktionen kamen zehn Filme mit dem gleichsprachigen Nachbarland in die Kinos. Acht dieser Filme sind Gemeinschaftsproduktionen zwischen Österreich und Deutschland, bei den weiteren zwei Filmen mit Deutschland sind auch andere Länder beteiligt. In Summe haben österreichische Hersteller*innen mit Partnern aus dreizehn Ländern zusammengearbeitet.
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Quelle: Filminstitut
 
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Quelle: Filminstitut
 
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2015 war ein Ausnahmejahr, was die Anzahl der Filmhersteller*innen betrifft, die einen Film ins Kino brachten. 2016 stellt sich wieder vergleichbar mit den Jahren 2013 und 2014 dar. Traditionell sind es über 30 Unternehmen pro Jahr, die Filme ins Kino bringen, 2015 aber waren es nur 27. Mit 70% ist es 2016 wieder eine dominierende Mehrheit der Filmhersteller*innnen, die nur einen Film ins Kino bringen. Das entspricht tendenziell der österreichischen Tradition, die durch kleinere Produktionsunternehmen geprägt ist.

Produzent*innen mit zwei Filmen sind wieder im Vormarsch. Kein*e Filmhersteller*in brachte 2016 vier Filme ins Kino. Im Jahr 2015 war es eine Produktionsfirma, die vier Filme ins Kino gebracht hat, 2016 konnte kein*e Produzent*in diese Zahl erreichen.

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Quelle: Filminstitut
 
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*/ Das Österreichische Filminstitut erfasst in seinen Aufstellungen auch jene österreichischen Filme, für die Produzent*innen oder Verleihfirmen Angaben vorlegen. Dementsprechend erhöht sich die Anzahl der Erstaufführungen gegenüber den Angaben von Rentrak auf 46 Filme für das Jahr 2016.
Quelle: Filminstitut