nach oben| Kino International
  • Die Bruttoeinspielergebnisse in der EU sinken 2016 geringfügig - auf 7,04 Mrd. Euro.
  • Die Zahl der Kinobesucher*innen erreicht beinahe die Marke von einer Milliarde: 991 Millionen - der höchste Stand in der EU seit 2004.
  • Die Animationsfilme Pets und Findet Dorie stehen an der Spitze der EU-Kinocharts.
  • Leichter Rückgang bei den Markanteilen europäischer Filme auf 26,7%.
  • Die EU-Filmproduktion befindet sich auch 2016 auf Wachstumskurs: es werden 1.740 Filme hergestellt (plus 99).
  • Weltweit erreicht die Zahl der Kinobesucher*innen geschätzte 7,9 Milliarden, ein Plus von 5,9%.
  • China erreicht erstmals mehr Besuche als die USA.
  • Der Science Fiction Film Captain America: Civil War ist der meistgesehene Film des Jahres mit meinem Global Box Offe von 1,11 Mrd. USD.
  • Walt Disney stellt 2016 acht der 20 weltweit bestverkauften Filme und erzielt dafür mit 6,5 Mrd. USD 47% der Einnahmen dieser Top 20 Filme.

nach oben| Europäische Audiovisuelle Informationsstelle
Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, gegründet im Dezember 1992 in Straßburg, widmet sich der Erhebung, Auswertung und Veröffentlichung von Informationen über den europäischen audiovisuellen Sektor. Sie umfasst als europäische öffentlich-rechtliche Organisation 40 Mitgliedsstaaten (Stand Frühjahr 2017) und die Europäische Union, vertreten durch die Europäische Kommission. Sie agiert innerhalb des Rechtsrahmens des Europarats und arbeitet mit diversen Partnern, Berufsverbänden der Industrie und einem Korrespondent*innennetzwerk zusammen. Neben Beiträgen zu Konferenzen veröffentlicht die Informationsstelle in erster Linie ein statistisches Jahrbuch, diverse Newsletter und Berichte. Hinzu kommen der Aufbau und die Pflege verschiedener Datenbanken sowie die Bereitstellung von umfassenden Informationen auf: http://www.obs.coe.int.

Für Österreich ist eine Mitarbeiterin des Österreichischen Filminstituts Teil dieses Korrespondent*innennetzwerks.


Eine Abschätzung der Gesamtzahl der in der EU produzierten Filme ist nach wie vor schwierig. Gründe hierfür sind im Wesentlichen das Risiko, dass Koproduktionen doppelt gezählt werden und die national unterschiedlichen Verfahren bei der Erfassung der Daten zu internationalen Gemeinschaftsproduktionen. Berücksichtigung finden Kinofilme in Spielfilmlänge, nicht jedoch Koproduktionen mit Minderheitsbeteiligung sowie US-amerikanische und ausländische Koproduktionen im Vereinigten Königreich. Für einige Länder sind keine separaten Datensätze für fiktionale und dokumentarische Kinofilme
verfügbar.