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Europäischer Fonds zur Unterstützung von internationalen Gemeinschaftsproduktionen und zur Verbreitung europäischer Kinofilme

Der europäische Koproduktionsfonds EURIMAGES wurde 1988 als Teilabkommen des Europarates mit Sitz in Straßburg gegründet, um Kinofilme mit einer Mindestlänge von 70 Minuten, die als Koproduktionen zwischen mindestens zwei Mitgliedsländern produziert werden, zu unterstützen. Als rechtliche Basis dient das „Europäische Übereinkommen über die Gemeinschaftsproduktion von Kinofilmen“ („Multilaterale Konvention“ vom 2. Oktober 1992) bzw. zwischenstaatliche Filmabkommen. Das Ziel ist die Förderung der europäischen Filmwirtschaft unter Respektierung der kulturellen Vielfalt der Mitgliedsländer, eine Stärkung der Zusammenarbeit sowie die Erleichterung des Zugangs zu nicht-nationalen Märkten. Jedes Mitgliedsland des Europarates kann an diesem Programm teilnehmen, sofern es gewisse filmpolitische Kriterien erfüllt. 2017 wurde Kanada als erstes außerordentliches Mitglied in den Fonds aufgenommen.

Der Mitgliedsbeitrag der einzelnen Mitgliedsländer wird seit 2011 auf Basis des Brutto-Inlands-Produkts unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl und der pro Land und Jahr produzierten Koproduktionen errechnet. Auch das Förderungsresultat eines Landes bei EURIMAGES wird dabei berücksichtigt.
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*/ Förderungen, die an österreichische Produzent*innen vergeben wurden
Quelle: EURIMAGES, Filminstitut
 
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EURIMAGES umfasst mit Stand Dezember 20162016 insgesamt 37 Mitgliedsländer: Albanien, Armenien, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und Zypern.

2017 wurde Kanada als erstes außerordentliches Mitglied in den Fonds aufgenommen.