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Der größte Förderbereich ist in Österreich, sowie in den meisten Ländern der Europäischen Union, die Filmherstellung. Von den Förderausgaben des Jahres 2014 entfallen 75,7% auf die Herstellung. Mit 58,5 Mio. Euro wurden im Berichtsjahr 0,4% mehr Mittel als im Vorjahr ausbezahlt (plus 247.845 Euro). Damit konnte, wenn auch in geringem Ausmaß zum vierten Mal in Folge die Auszahlungen gesteigert werden.

Bei annähernd gleichbleibendem Auszahlungsbetrag für die Herstellungsförderungen gab es bei der prozentuellen Aufteilung wesentliche Unterschiede zum Vorjahr, betrugen die Auszahlungen für Sonstige Filme 1,3% im Jahr 2013 so sind es im Berichtsjahr 2,1%. Besonders auffällig ist die Steigerung bei den Ausländischen Produktionen, hier betrugen die Auszahlungen 1,1 Mio. Euro im Berichtsjahr, im Jahr davor waren es 107.000 Euro. Die Einführung der Förderung von Serviceproduktionen des Filmstandorts Austria kommt damit zum Tragen. In den Richtlinien vom Filmstandort Austria heißt es dazu, dass bis zu 20% der jährlich zur Verfügung stehenden Mittel dafür verwendet werden. ¹

Bei den Kinofilmen wurden 2014 - nach drei Jahren sinkender Auszahlungsbeträgen - 1,2 Mio. Euro bzw. 3,2% mehr ausgezahlt als im Vorjahr. Die Steigerungen sind vor allem auf die erhöhten Auszahlungen von Filmfonds Wien und Filminstitut zurückzuführen.

Die Fernsehfilme verzeichnen ein Minus an Auszahlungen, aktuell sind es 2,4 Mio. Euro bzw. 11% weniger als im Jahr 2013. Im Wesentlichen werden Förderungen für die Herstellung von TV-Filmen vom FERNSEHFONDS AUSTRIA (72,4%) getragen.

Im Bereich der Herstellung wird methodisch eine Trennung zwischen Kinofilmen (ab 60 Minuten) und Fernsehfilmen (ab 23 Minuten) vorgenommen. Filme, die nicht in diese Kategorien fallen, etwa weil sie eine kürzere Spieldauer aufweisen oder die primäre Verwertungsart noch nicht sicher gestellt ist, werden unter „Sonstige Filme“ zusammengefasst. Die Zuordnung der Filme erfolgt im Wesentlichen durch die Förderstellen. Filme, die bereits einmal einer Kategorie zugeteilt worden sind, werden auch in den Folgejahren in dieser Kategorie geführt. Detailberechnungen sind nur für Kino- und Fernsehfilme möglich.

¹ Als internationale Produktion kann ein Filmvorhaben eingereicht werden, dessen Dreharbeiten zumindest teilweise in Österreich stattfinden, das aber die Voraussetzungen zur Anerkennung als eine österreichisch-ausländische Koproduktion nicht erfüllen kann.
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Quelle: Institutionen
 
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Für Kinofilme wurden 2014 Auszahlungen in Höhe von 36,8 Mio. Euro vorgenommen, ein Plus von 1,2 Mio. Euro. Filminstitut, Film/Fernseh-Abkommen, Filmstandort Austria und der Filmfonds Wien leisten dabei rund 92% der Zahlungen. Von den 90 Filmen, für die 2014 erstmals Auszahlungen getätigt wurden, wurden 44 Filme von mehr als einer Stelle gefördert. 27 dieser 84 Filme erhielten von drei oder mehr Förderstellen Auszahlungen, bei zwei Produktionen waren sechs Fördereinrichtungen involviert.
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Für Fernsehfilme wurden 2014 Auszahlungen in Höhe von 19,3 Mio. Euro getätigt, ein Minus von 2,4 Mio. Euro gegenüber 2013. Der Bereich Fernsehfilm erhält 33% der Herstellungsförderungen. Die Herstellung von Fernsehproduktionen (Filme und Serien) wird zum größten Teil vom FERNSEHFONDS AUSTRIA (72,4%) gefördert, der Filmfonds Wien ist mit 10,2% und Niederösterreich mit 7,6% beteiligt.
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