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Der Filmwirtschaftsbericht hat die Aufgabe, die Gesamtheit des Filmschaffens in Österreich als Teil der audiovisuellen Industrie darzustellen. Ein Kernelement dabei sind die wirtschaftlichen Eckdaten der Branche. Mit dem Filmwirtschaftsbericht 2014, facts + figures 13 werden die Daten zum Thema Filmwirtschaft nun zum fünften Mal auf Basis der Leistungs- und Strukturstatistik der Statistik Austria dargestellt. Durch diese Zeitreihe kann eine Datenqualität der Entwicklungen erreicht werden, die auf der Grundlage kontinuierlich erhobener Daten mehrjährig stabile Entwicklungen nachzeichnet und die wirtschaftliche Situation der Branche im Detail darstellt.

Diese Kontinuität ist für das Beobachtungsjahr 2012 von besonderer Bedeutung: Erst nach eingehender Überprüfung der Werte für das Bundesland Salzburg wurden die Daten von Statistik Austria an das Österreichische Filminstitut weitergeleitet, da in Salzburg eine unglaubliche Steigerung der Umsätze, der Investitionen und der Erträge im Bereich der Herstellung von Kino- und TV-Filmen festgestellt wurde. Ohne die verlässliche Qualität der Daten wären diese Veränderungen fragwürdig, so ist sichergestellt, dass die Daten glaubwürdig sind und es kann daher vermutet werden, dass die 60% Eigenproduktionen des in Salzburg beheimateten TV-Senders ServusTV nun eben auch so nachweisbar sind.

„Die Leistungs- und Strukturstatistik der Statistik Austria erlaubt wichtige Aussagen über die Struktur, Tätigkeit, Beschäftigung, Investitionstätigkeit und Leistung der Unternehmen auf nationaler und regionaler Ebene in der Gliederung nach Wirtschaftsbereichen entsprechend der ÖNACE. Diese Statistik wird in Form einer sogenannten Konzentrationsstichprobe (Vollerhebung mit variablen Abschneidegrenzen unter Berücksichtigung eines Deckungsgrades) bei gleichzeitiger konsequenter Nutzung verfügbarer Verwaltungsquellen (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Finanzbehörden sowie ab 2008 auch Lohnzetteldaten) und von Synergien zwischen statistischen Erhebungen im Sinne des Bundesstatistikgesetzes 2000 erstellt. Alle Unternehmen unterhalb der gesetzlich vordefinierten Schwellenwerte (Abschneidegrenzen) werden mittels eines modellbasierten Ansatzes zur Datenergänzung mit Hilfe der verfügbaren Verwaltungsdaten auf Mikroebene berechnet“, so Statistik Austria. Es werden dabei nur jene Unternehmen berücksichtigt, die nach eigenen Angaben im jeweiligen Bereich ihren Tätigkeitsschwerpunkt haben. Bei den kumulierten Umsätzen ist zu beachten, dass die Vorleistungen hier nicht abgezogen sind. Die dargestellten Werte entsprechen also weitgehend den Produktionswerten und nicht der Wertschöpfung. In den Umsätzen von „Kino“ sind so etwa Umsätze der Produktionsunternehmen oder der Verleihfirmen enthalten, und auch die Umsätze der Nachbearbeitung sind Vorleistungen, die bei den Produktionsunternehmen Ausgaben bedeuten.

Es ist zu beachten, dass sich die Angaben zur Filmwirtschaft auf die jüngst verfügbaren Daten der Leistungs- und Strukturstatistik aus 2012 beziehen. Die Angaben liegen daher gegenüber den anderen Daten in diesem Bericht um ein Jahr zurück. Unternehmen werden von Statistik Austria einem Wirtschaftszweig zugeordnet. Auf nationaler Ebene wird seit 2008 die ÖNACE 2008 angewandt. Diese Aktivitätsklassifikation untergliedert die europäische NACE „Nomenclature européenne des activités économiques“ mittels Unterklassen noch detaillierter, sodass auch österreichische Spezifika berücksichtigt werden können. Diese Aktivitätsklassifikation erfasst die wirtschaftlichen Tätigkeiten von Unternehmen
und dient statistischen Zwecken.


In Summe ist die Filmwirtschaft eine relativ kleine aber durchaus dynamische Branche. Angesichts von Gesamtumsatzerlösen im Umfang von insgesamt 709,8 Mrd. Euro (Produktion und Dienstleistung ohne öffentliche Verwaltung, Sozialwesen und Kunst bzw. Unterhaltung und Erholung) bedeuten die 0,873 Mrd. Euro Umsätze der Filmwirtschaft 0,12% der Gesamtumsätze. Was die Anzahl der Unternehmen betrifft, erreicht die Branche allerdings 0,72% und bei den Beschäftigten sind es 0,27%. Auf niedrigem Niveau gewinnt die Filmwirtschaft leicht an relativer Bedeutung in der Gesamtwirtschaft, bleibt damit eine pro Unternehmen vergleichsweise beschäftigungsschwache, vor allem aber umsatzschwache Branche.

Von den Umsatzerlösen in Höhe von rund 873 Mio. Euro stammen etwa 7,7% aus öffentlichen Mitteln. Die Gesamtsumme der Förderungen, die in die Produktion oder in die hier erfassten Bereiche geflossen sind, belaufen sich für das Jahr 2012 auf 68 Mio. Euro. Innerhalb der Filmwirtschaft ist der Bereich „Kino- und TV-Film“ mit mehr als 70% der Unternehmen (und damit noch einmal weiter steigenden Anteilen), 55% der Umsätze und mittlerweile deutlich mehr als 50% der Beschäftigten der mit Abstand bedeutendste Bereich. Diese besondere Rolle der Unternehmen aus dem Bereich „Kino- und TV-Film“ wird auch durch die über die letzten Jahre kontinuierlich wachsenden Anteile an den Branchenwerten unterstrichen. Mit vergleichsweise wenigen Unternehmen (99 wirtschaftliche Einheiten entsprechen weniger als 5% des Sektors) erwirtschaftet „Kino“ allerdings rund 21% der Umsätze des gesamten Sektors und beschäftigt mehr als 25% aller Erwerbstätigen. „Verleih“ als dritter wesentlicher Player erzielt mit 3% der Unternehmen fast 11% der Umsätze und beschäftigt knapp 5% aller MitarbeiterInnen.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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1/ Detailangaben geheim
Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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Im Längsschnitt seit 2009 zeigt sich die Entwicklung bei der Zahl der Unternehmen in der Branche sehr uneinheitlich. Während Produktion von „Kino- und TV-Film“ sowie Nachbearbeitung kontinuierliche Zuwächse zeigen, wird die Zahl der Kinounternehmen und vor allem Videotheken von Jahr zu Jahr geringer. Die Produktionsunternehmen im Bereich des Werbefilms haben sich zuletzt wie die Nachbearbeitung erholt, die Anzahl der Firmen des Wirtschaftsfilms haben erneut abgenommen. Verleihunternehmen zeigen ein stetiges Auf und Ab. In Summe steigt die Anzahl der Unternehmen in der Branche im Vergleich zum Vorjahr um 2,9% an.

Die Branche wird dominiert durch kleine Unternehmen mit weniger als neun Beschäftigten. Rund 95% aller Unternehmen weisen höchstens neun Beschäftigte auf. Da bei dieser Verteilung die Details zu Beschäftigten und Umsatzerlösen für Nachbearbeitung und Filmverleih nach der Unternehmensgröße (aufgrund von Datenschutzbestimmungen) nicht ausgewiesen werden können, soll die relative Bedeutung der größeren Unternehmen anhand der Produktionsfirmen dargestellt werden. Gerade einmal rund 3% der Produktionsfirmen im Bereich „Kino- und TV-Film“ (das sind 54 Firmen) weisen mehr als neun MitarbeiterInnen auf. 34 Unternehmen davon haben zehn bis 19 MitarbeiterInnen, 16 weisen 20 bis 49 MitarbeiterInnen auf (vier mehr als 2011) und vier Unternehmen haben mehr als 50 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt. Diese 3% allerdings erzielen knapp 52% (nach 48% im Jahr 2011) der Umsatzerlöse von „Kino- und TV-Film“ und beschäftigen rund 26% der MitarbeiterInnen.

Die insgesamt wachsende Bedeutung der Produktionsfirmen wird seit mehreren Jahren in erster Linie durch die größeren Einheiten getragen. Während die Produktionsunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten im Bereich „Kino- und TV-Film“ im Schnitt rund 58.000 Euro (im Vorjahr waren es noch 65.000 Euro) pro Mitarbeitern erwirtschaften, sind es bei den größeren Unternehmen rund 176.000 Euro (2011 etwa 180.000 Euro).
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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2012 war die Branche erneut durch eine auffallend heterogene Entwicklung gekennzeichnet. In Summe ist ein stabiler Zuwachs der Umsatzzahlen von rund 5% zu konstatieren, der aber in erster Linie auf die deutlichen Gewinne der Produktionsfirmen von Kino- und Fernsehfilmen (plus 11,4%) zurückzuführen ist. Dieses dominierende Segment ist auch (wie noch gezeigt wird) in nahezu allen Dimensionen 2012 besonders auffällig. Bei Verleih und vor allem Videotheken sind hingegen erhebliche Umsatzeinbrüche zu verzeichnen. Technologische Entwicklungen wie die Digitalisierung der Kinos und offensive Strategien einzelner Marktteilnehmer im Bereich der Herstellung führen zu sehr unterschiedlichen Entwicklungen. In erster Linie sind es die Kino- und Fernsehfilmproduktionsunternehmen, die mit Zuwächsen von über 11% und Umsätzen von 480 Mio. Euro das Tempo vorgeben. Dieses Wachstum übersteigt bei Weitem den Anstieg der Förderungen der öffentlichen Hand, die von 47,3 Mio. Euro (2011) auf 48 Mio. Euro (2012) gesteigert wurden. Diesem Zuwachs der Förderungen für die Herstellung in Höhe von rund 0,7 Mio. Euro stehen demnach Zuwächse der Umsatzerlöse von 50 Mio. Euro gegenüber. Insgesamt sind es 480 Mio. Euro Umsatzerlöse, denen 48 Mio. Euro Förderungen entgegenzusetzen sind, also ein Verhältnis von 10:1.

Dieses Wachstum der Produktionsunternehmen ist vor allem durch die mehr als auffällige Steigerung der Werte im Bundesland Salzburg begründet. Auch wenn Statistik Austria keine Einzeldaten veröffentlichen darf, ist die Ursache für diese regionale Auffälligkeit (die nach sorgfältiger Prüfung durch Statistik Austria explizit als korrekt bezeichnet wird) in den Aktivitäten eines Players aus dem Bereich des Fernsehens zu vermuten. ServusTV bzw. die Gruppe Red Bull Media hat im Jahr 2013 die Zulassung der Verbreitung von ServusTV über die Multiplex-Plattform MUX D erreicht. KommAustria betont im Bescheid zur Zulassung rückblickend die hohen Anteile an Eigenproduktionen (60%) und die (bereits realisierte) umfassende Modernisierung der Redaktions- und Produktionsräume, die auf den neuesten Stand der Technik gebracht wurden. Diese Hinweise legen nahe, dass ein Akteur alleine für so wesentliche Impulse gesorgt hat, dass die österreichischen Zahlen auffällige Steigerungen erfahren.

Während der Wirtschaftsfilm seine Erholung erneut mit 7% Steigerung der Umsätze fortsetzen kann, leidet der Werbefilm und stagniert auf dem niedrigen Niveau des Jahres 2011. Damit liegt dieser Bereich deutlich unter den Ergebnissen des Jahres 2009. Der zweite große Umsatzbringer, die Kinounternehmen, konnte 2012 seine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung mit knapp über 1% Umsatzwachstum fortsetzen. Hier schlagen sich nicht nur die steigenden Kinokartenpreise nieder, sondern auch das Ausgabeverhalten der BesucherInnen in den Kinos. Einen deutlichen Umsatzrückgang müssen die Verleihe hinnehmen, die nach drei Wachstumsjahren 2012 einen herben Einbruch von fast 10% verzeichnen müssen. Angesichts von sinkenden Besuchszahlen können auch die steigenden Kinokartenpreise die Gesamtumsätze nicht retten.

Die Videotheken setzen ihren Niedergang ungebremst fort, wobei das Tempo der Rückgänge neuerlich zulegt. Betrugen 2010 die Umsatzrückgänge knapp 6% und 2011 fast 14%, sind es 2012 wieder rund 14%. Damit aber haben die Videotheken auch in den letzten zwei Jahren ein Viertel der Umsätze verloren. Der Umsatzzuwachs der Kinounternehmen ist nicht alleine durch eine Steigerung der Besuchszahlen von 15,8 Millionen (2011) auf 16,4 Millionen Besuche im Jahr 2012 erreicht worden, denn die Umsatzzuwächse übertreffen die Steigerungen der Besuchszahlen deutlich. Auch Kinos profitieren von Beiträgen der österreichischen Förderstellen. Vor allem sind es Zuwendungen für ausgewählte Kinos zur Gestaltung des Programmes, in den meisten Fällen abseits des Mainstreams. Im Beobachtungszeitraum haben Kinos 2,4 Mio. Euro an Förderungen erhalten, in Summe also 1,3% der Umsätze. Steigende Kartenpreise und ein Zuschlagssystem für 3D Technologie, Wochenende etc. führen zu steigenden Umsätzen, vor allem aber zu wachsenden Erlösen pro Besuch. Darüber hinaus verbuchen Mehrsaalkinos höhere Umsätze aus Gastronomie und anderen Umsatzbringern.

Durch die neuerlichen Konzentrationseffekte ist die Diskrepanz zwischen der Anzahl der Unternehmen und dem Anteil an den Branchenumsätzen weiter verschärft worden: 4,4% aller Unternehmen im Kinosektor erzielen 20,7% aller Umsätze (allerdings sind die Kinos der einzige Bereich, wo größere Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten, mit rund einem Drittel der Firmen einen relevanten Anteil ausmachen). Beim Verleih entfallen auf 3,1% der Betriebe 10,5% der Branchenumsätze. Damit können die Verleihe im Branchenvergleich ihre Umsatzstärke erneut ausbauen. Im Gegensatz dazu müssen sich Produktionsfirmen von „Kino- und TV-Film“, die 71,3% aller Unternehmen ausmachen, mit 55% der
Umsätze in der Branche begnügen.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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Die Beschäftigtenzahl korrespondiert in den einzelnen Bereichen nicht linear mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Produktionsfirmen von „Kino- und TV-Film“ beschäftigen bei 11,4% Umsatzzuwachs (nominell) um 13,7% mehr MitarbeiterInnen, legen also bei der Zahl der Beschäftigten deutlich zu. Videotheken verlieren aufgrund der erneut stark sinkenden Umsätze auch an Beschäftigten. Demgegenüber bauen Werbefilmunternehmen trotz konstanter Umsätze unselbständiges Personal ab, bleiben aber mit der Gesamtzahl der Beschäftigten konstant; LohnempfängerInnen werden also statistisch zu UnternehmerInnen. Im Gegensatz zum Vorjahr erhöhen die Kinounternehmen die Anzahl der MitarbeiterInnen deutlicher als die Umsatzzuwächse dies vermuten ließen. Allerdings hatten die Kinounternehmen im Jahr davor Personal reduziert. In Summe beschäftigt die Gesamtbranche damit 2012 um 8% mehr Menschen als im Jahr davor, bei den unselbständig Erwerbstätigen ist es sogar ein Plus von 9,5%. Diese strukturellen Veränderungen führen dazu, dass die Bedeutung der Produktionsunternehmen im „Kino- und TV-Film“ als Arbeitgeber weiter zunimmt: Diese Produktionsfirmen beschäftigen mittlerweile fast 53% aller MitarbeiterInnen in der Branche. Noch eklatanter wird die Bedeutung der ProduzentInnen von Kino- und Fernsehfilmen bei der Analyse der Löhne. Nicht weniger als 66,8% der Personalaufwendungen werden von Kino- und TV-Filmfirmen geleistet, die damit überdurchschnittlich zahlen, da nur etwas mehr als die Hälfte aller Beschäftigten auf dieses Segment entfällt. Umgekehrt zahlen Kino und Videotheken deutlich unter dem Branchenschnitt. 25,4% der Beschäftigten arbeiten in Kinos und stehen für 15,4% des Personalaufwands; bei den Videotheken werden für 6,7% der Beschäftigten nur 2,5% des Personalaufwands aufgewendet.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2012
 
nach oben| Struktur der Unternehmen
Der Fachverband der Film- und Musikindustrie erhebt jährlich Strukturdaten auf Basis der Gewerbeberechtigungen im eigenen Wirkungsbereich. Dabei unterscheidet der Fachverband zwischen Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) und Unternehmen, die auch MitarbeiterInnen beschäftigen. Während Statistik Austria nach dem unternehmerischen Schwerpunkt - unabhängig von den Gewerbeberechtigungen - erhebt und die einzelnen Einheiten dem tatsächlichen Schwerpunkt zuordnet, erfasst der Fachverband ausschließlich die einschlägigen Gewerbeberechtigungen. Diese Daten sind daher mit den Ergebnissen von Statistik Austria nur sehr bedingt vergleichbar. Die Statistik erfasst die Gruppe 01 der Fachverbandsstatistik, das sind Unternehmen der Filmwirtschaft im Bereich Kinofilme, Fernsehfilme, Wirtschafts-, Image- und Bildungsfilme, Werbefilme, Videoclips, Animations- und Zeichentrickfilme, Sonstige Filme. Nicht enthalten sind in dieser Aufstellung z.B. die im Fachverband vertretenen Verleihunternehmen, die technischen Dienstleister, wie etwa Kopieranstalten usw., und die Lichtspieltheater.
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Quelle: Fachverband der Film- und Musikindustrie
 
nach oben| Produktionswert fertiggestellter Filme
Eine Kenngröße stellt der Produktionswert fertig gestellter Filme dar. Gemessen wird dabei durch den Fachverband der österreichische Anteil an den Gesamtherstellungskosten aller im beobachteten Jahr fertig gestellter Filme. 2013 erreicht dieser Kennwert mehr als 159 Mio. Euro. Auf Kinofilme entfallen davon 13%, auf Fernsehfilme rund 71%. Werbefilm, Wirtschafts-, Image- und Bildungsfilm sowie alle anderen Produktionsbereiche erreichen gemeinsam 16%.

In den Zuständigkeitsbereich der Fachvertretung für Film- und Musikindustrie fallen zahlreiche unterschiedliche Gewerbearten, welche alle der Kategorie des freien Gewerbes angehören, d.h. zur Erlangung eines Gewerbescheins sind keine besonderen Voraussetzungen oder Befähigungsnachweise über besondere
Kenntnisse zu erfüllen.
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Quelle: Fachverband der Film- und Musikindustrie