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EURIMAGES versteht sich als Spitzenfinanzierung für europäische Koproduktionen. Beantragt werden können Fördermittel bis zu einer Höhe von 17% der Gesamtherstellungskosten bzw. bis zu 700.000 Euro; seit 2013 liegt die maximale Antragssumme bei 500.000 Euro. In jedem koproduzierenden Land müssen bereits zum Zeitpunkt der Einreichung mindestens 50% der Finanzierung gesichert sein.

Eine Beteiligung von Nicht-Mitgliedsstaaten bis zu 30% des Herstellungsbudgets ist möglich. Die Förderung erfolgt in Form eines erfolgsbedingt rückzahlbaren Zuschusses, rückzahlbar ab dem ersten Nettoerlös der ProduzentInnen, aliquot in Höhe der Beteiligung.

2012 wurden von österreichischen Produktionsfirmen weniger Projekte eingereicht als in den Jahren zuvor. Dem Komitee lagen nur zwei majoritäre und neun Projekte mit minoritärer österreichischer Beteiligung zur Begutachtung vor. „Wandelsterne“ unter der Regie von Benjamin Heisenberg/Novotny & Novotny Film, wurde als einziges Projekt gefördert. Nach der 2011 ausgesprochenen Zusage für „Das große Heft“, Regie János Szász, beteiligte sich 2012 die österreichische Produktionsfirma Amour Fou Film an dem Projekt, der ein Anteil an der EURIMAGES Zusage zugesprochen wurde. „Das große Heft“ wurde 2013 in Karlovy Vary mit dem „Crystal Globe“ ausgezeichnet.
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Quelle: EURIMAGES, Filminstitut