nach oben| Vergabvolumen am Beispiel des ORF
Das Vergabevolumen des ORF bezieht sich auf sämtliche Auftrags- und Koproduktionen, die der ORF in der Zeit vom 01.01.- 31.12. des jeweiligen Berichtsjahres mit österreichischen FilmherstellerInnen abgeschlossen hat. Das Volumen umfasst jeweils den Gesamtbetrag, mit dem der ORF an einem Projekt beteiligt ist, bzw. mit dem er dieses finanziert. Das Vergabevolumen beinhaltet auch die ORF Finanzierungsanteile im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens, das im Filmwirtschaftsbericht im Kapitel „Förderungen und Finanzierungen“ detailliert Berücksichtigung findet. Werden Ko-Beiträge Dritter über den ORF eingebracht, so sind sie ebenfalls im Volumen enthalten. Nicht enthalten sind Käufe von österreichischen FilmherstellerInnen sowie Teamanmietungen. Das Vergabevolumen ist dem Auszahlungsvolumen eines Jahres nicht gleichzusetzen.
2011 beträgt das Vergabevolumen ohne die Mittel für das Film/Fernseh-Abkommen 99,4 Mio. Euro. Nachdem bereits 2010 der Einbruch des Jahres 2009 ausgeglichen werden konnte, erreicht der Wert 2011 einen neuen Höchststand.
nach oben| Vergabevolumen 2008-2011
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Quelle: ORF
 
nach oben| FilmherstellerInnen und Vergabevolumen
Anders als in den Vorjahren vergibt der ORF seine Mittel nun an eine deutlich größere Zahl von Unternehmen. Waren es 2009 97 FilmherstellerInnen, stieg der Wert auf 104 im Jahr 2010 und erreichte 115 im Jahr 2011, auch wenn nach wie vor eine vergleichsweise kleine Gruppe von 35 AuftragnehmerInnen 95% der Mittel erhält und die verbleibenden 5% auf 80 Unternehmen aufgeteilt werden. Angesichts der Struktur der österreichischen Produktionsunternehmen, wo gerade 47 Firmen zehn oder mehr Beschäftigte aufweisen, ist das aber wenig erstaunlich.
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Quelle: ORF
 
nach oben| Programmaufteilung nach Vergabevolumen
Die Steigerung des Vergabevolumens zeigt sich in erster Linie bei der Sparte Dokumentation, Magazin und Sonstige (+33%). Die Aufwendungen für den fiktionalen Bereich (Film und Serie), die fast die Hälfte des gesamten Vergabevolumens des Jahres umfassen, sind zum Vorjahr um 6% gesunken, auch wenn die Mittel für die Serie gestiegen sind (+26,1%).
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Quelle: ORF
 
nach oben| Programmaufteilung nach Minuten
Die Entwicklung der Mittelzuteilung für Ko- und Auftragsproduktionen an österreichische ProduzentInnen zeigt sich auch in den beauftragten Programmminuten. Gegenüber 2010 konnte Dokumentation, Magazin und Sonstige um 66% zulegen (aktuell 20.595 Minuten), die Serie um 8% (4.168 Minuten). Die Programmminuten der Shows und des Films sind hingegen zurückgegangen.
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Quelle: ORF
 
nach oben| Produktionen mit Förderungen
Auch 2011 wurden TV-Produktionen, die im ORF-Vergabevolumen enthalten sind, mit Fördermittel des FERNSEHFONDS AUSTRIA und weiterer Förderstellen finanziell unterstützt, von insgesamt 71.499 beauftragten Programmminuten sind es 3.918 Minuten. Die Gesamtsumme der Förderungen beträgt 12,4 Mio. Euro, davon 9,3 Mio. Euro vom FERNSEHFONDS AUSTRIA. Im Vergleich zum Jahr 2010 bedeutet das einen Gesamtrückgang von knapp acht Millionen Euro.
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Stand: Juli 2012
Quelle: ORF, Filminstitut
 
nach oben| Vergabevolumen des ORF (Film) Lade Tabelle
Quelle: ORF
 
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Quelle: ORF
 
nach oben| Vergabevolumen des ORF (Show) Lade Tabelle
Quelle: ORF
 
nach oben| Vergabevolumen des ORF (Dokumentation, Magazin und Kleinaufträge) Lade Tabelle
Quelle: ORF