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Die Kinobesuche der unter 20-Jährigen unterliegen einem kontinuierlichen Erosionsprozess. Von den 16,5 Millionen Besuchen im Jahr 2010 entfallen 22,7% auf Teenager. Im Jahr 2007 waren es noch 24,4%. Über längere Zeiträume betrachtet, verliert der Kinobesuch angesichts eines zunehmenden Angebots an alternativen Angeboten an Bedeutung. Die Besuche durch über 40-Jährigen sind deutlich stärker vom jeweiligen Angebot abhängig und schwanken zwischen 25,1% (2008) und 28,3% (2010).

Betrachtet man die Personen, die hinter diesen Besuchen stehen, wird die Breite des Publikums über das Alter noch deutlicher. Von allen BesucherInnen heimischer Kinos im Jahr 2010 waren lediglich 15,2% jünger als 20 Jahre, auf die Altersgruppen 20-29 Jahre und auf die Gruppe von 30 bis 39 Jahren entfallen aber jeweils rund ein Viertel der BesucherInnen. Die über 40-Jährigen machen in Summe sogar mehr als Drittel aller BesucherInnen aus. Durch die geringere Besuchsfrequenz der älteren Zielgruppen wirkt sich das bei den Besuchen nicht ganz so stark aus. Allerdings bedeutet „ein zusätzlicher Filmbesuch“ pro Jahr bei den über 40-Jährigen eine zusätzliche Million Kinobesuche.

Der/die durchschnittliche KinobesucherIn wird damit immer älter, auch wenn der überwältigende Anteil der Kinobesuche auf Personen unter 30 Jahre entfällt. Nach den tatsächlichen Besuchen (also unter Einbeziehung der höheren Besuchsfrequenz der Jüngeren) sind die BesucherInnen im Schnitt 32 Jahre alt, auf die Personen bezogen (ohne Berücksichtigung der Frequenz) sind die BesucherInnen durchschnittlich mittlerweile 34,8 Jahre alt.
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Quelle: Rentrak, Mediaanalyse, Filminstitut
 
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1/ Bevölkerung über 14 Jahren
Quelle: Rentrak, Mediaanalyse, Filminstitut