nach oben| Besuche Ö Filme
Nach einem starken Anstieg der Anzahl der heimischen Filme in den Kinos im Jahr 2009 (mit 45 Produktionen wurde ein Höchststand erreicht) waren es 2010 auf Basis der Daten von Rentrak 57 Filme, die in Auswertung waren. Der österreichische Anteil am Filmangebot beträgt so wie im Jahr zuvor über 13%. In Summe erreichen diese Filme mit rund 837.000 Besuchen einen Marktanteil von 5,1%. Das ist im langjährigen Schnitt ein relativ hoher Wert, die 7,7% des Vorjahres können allerdings nicht erreicht werden. Innerhalb des europäischen Films können österreichische Produktionen einen Marktanteil von 26,1% erreichen. Auch das ist gegenüber den zuletzt 33,5% erreichten Marktanteilen ein Rückgang. Den 34 Kinostarts des Jahres 2009 stehen 37 im Jahr 2010 gegenüber.
nach oben| Besuche Ö Filme Lade Tabelle
*/ 01.01.10-30.12.10
Quelle: Rentrak
 
nach oben| Ö Filme nach Genre und Akzeptanz
Das österreichische Angebot an Erstaufführungen wird auch 2010 durch Dokumentarfilme dominiert. Waren es im Jahr 2009 16 von 34 erstaufgeführten Filmen, so sind es 2010 bei 37 Erstaufführungen (nationale Filme, majoritäre und minoritäre Koproduktionen) 18 Dokumentarfilme. Mit durchschnittlich knapp unter 9.000 Besuchen liegen sie aber unter den Werten des Jahres 2009 (14.351). Innerhalb des heimischen Angebots erzielt das Drama mit neun neuen Produktionen den zweiten Rang bezogen auf die Filmanzahl (im Schnitt mit 15.000 Besuchen) und auf Rang drei folgt die Komödie mit sieben Filmen, die im Schnitt jeweils mehr als 55.000 Besuche anspricht. Die Komödie ist damit im Jahr 2010 das mit Abstand an der Kasse erfolgreichste Genre.
nach oben| Ö Filme nach Genre und Akzeptanz Lade Tabelle
*/ erstaufgeführte Filme und Besuche
Quelle: Rentrak
 
nach oben| Ö Filme
Das Österreichische Filminstitut erfasst in seinen Aufstellungen auch jene österreichischen Filme, die nicht von Rentrak beobachtet werden. Nach dieser - ergänzten - Aufstellung starteten 46 österreichische Filme in den Kinos, elf mehr als im Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte davon (25 Filme) mit einer Förderung des Österreichischen Filminstituts. Nach 2007, übertrifft die Anzahl der Dokumentarfilme (25) wieder die Spielfilme (21). 40% der Filme sind Koproduktionen, bei den Spielfilmen überwiegen die minoritären Koproduktionen. Bei elf Filmen führten Frauen Regie, bei 31 Filmen Männer, bei vier Filmen führten mehrere Personen die Regie (ein Kollektiv, bei einem Film waren es zwei Regisseurinnen), bei zwei Filmen teilten sich die Regie jeweils eine Frau und ein Mann. Die weibliche Regie überwiegt bei den Dokumentarfilmen.
nach oben| Ö Spielfilme Lade Tabelle
Quelle: Filminstitut
 
nach oben| Ö Dokumentarfilme Lade Tabelle
Quelle: Filminstitut
 
nach oben| Ö Kofinanzierung Lade Tabelle
Quelle: Filminstitut
 
nach oben| weitere Ö Filme Lade Tabelle
*/ 01.01.10-30.12.10
Quelle: Filminstitut
 
nach oben| Ö FilmherstellerInnen
34 FilmherstellerInnen starteten 2010 Kinofilme. Was die Produktionsintensität anbelangt, hat sich in den vergangenen Jahren wenig geändert: Rund drei Viertel aller Produktionsunternehmen stellen im Jahr einen Film fertig und weitere 20% zwei Filme, zwei Unternehmen brachten mehr als zwei Filme in die Kinos.
Das traditionell stärkste Koproduktionsland ist Deutschland. Im Jahr 2010 entstanden 13 Koproduktionen mit dem großen Nachbarland. Vergleichsweise hoch war die Anzahl der Koproduktionen mit der Schweiz (vier Filme) und mit Frankreich (drei Koproduktionen).
nach oben| Ö FilmherstellerInnen Lade Tabelle
Quelle: Filminstitut
 
nach oben| Koproduktionsländer Lade Tabelle
Quelle: Filminstitut