nach oben| Waren- und Dienstleistungseinkäufe
Die für die Branche ökonomisch schwierige Situation, zeigt sich auch bei den Einkäufen bei Dritten. Während für die gesamte Branche die Umsätze geringfügig gestiegen sind (um rund 1%, von 691 Millionen Euro auf 697 Millionen Euro), sind die Einkäufe von Waren und Dienstleistungen im Jahresvergleich von 468 Millionen Euro auf 470 Millionen Euro gestiegen, das entspricht einer Steigerungsrate von 0,4%. Während die Produktionsunternehmen im Bereich Werbe- und Wirtschaftsfilm weniger eingekauft haben, haben die Produktionsfirmen im Bereich Kino- und TV-Film um 3% mehr ausgegeben als im Jahr davor. Die höchste Steigerungsrate bei den Zukäufen von Waren und Dienstleistungen verzeichnen die Verleihe mit einem Plus von 11,6%.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2009
 
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nach oben| Bruttoinvestitionen
Die Bruttoinvestitionen sind im Jahresvergleich beinahe konstant geblieben. Die Investitionsquote, als Anteil der Investitionen in Prozent der Umsatzerlöse, liegt bei 3,4%. Auffällig sind die Rückgänge der Investitionen bei den Produktionsunternehmen, besonders bei Unternehmen im Werbefilmbereich (-60,3%). Die mit einer Steigerung von 144% mehr als verdoppelten Investitionen der Unternehmen aus dem Bereich Filmverleih und -vertrieb sind vermutlich der besonders guten Ertragslage im Jahr 2009 zu verdanken, aber auch die Umstellung der Kinos auf digitale Projektion dürfte hier eine wesentliche Rolle spielen.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2009
 
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nach oben| Bruttowertschöpfung
Die Bruttowertschöpfung, also die finanzielle Leistungskraft der Unternehmen (Umsatzerlöse minus Vorleistungen plus Subventionen minus Steuern und
Abgaben) zeigt unterschiedliche Tendenzen innerhalb der Branche. Knapp die Hälfte der Bruttowertschöpfung entfällt auf Unternehmen im Bereich Kino- und TV-Film, allerdings sind die Zahlen im Jahresvergleich gesunken: Von über 132 Millionen Euro 2008 auf knapp unter 132 Millionen Euro im Jahr 2009. Gesunken ist diese Kennzahl auch bei den Produktionsfirmen im Bereich Werbefilm (- 3,1%).

Große Zuwächse können die Kinounternehmen (+ 68,2%) und die Verleihe (+ 27,5%) verzeichnen. In Summe konnte die Branche durch die extremen Verbesserungen bei Verleih und Kino trotz der für die Produktion extrem schwierigen Situation die Bruttowertschöpfung um 15% steigern. Damit liegt die Branche noch immer deutlich über dem Gesamtschnitt: Während Statistik Austria für Handel und Dienstleistungen eine Bruttowertschöpfung in der Höhe von 26,7% der Umsatzerlöse ausweist, erzielt laut Statistik Austria die Filmwirtschaft 39,2%.
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Quelle: Statistik Austria, Leistungs- und Strukturstatistik 2009
 
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