nach oben| Filmwirtschaft F+F 09
  • Die Leistungs- und Strukturstatistik 2008 der Statistik Austria weist für die Filmbranche einen Umsatz in Höhe von 690,7 Mio. Euro aus. Auf die Filmherstellung entfallen mehr als 417 Mio. Euro.
  • 2.164 Unternehmen sind im Bereich der Filmbranche tätig, mehr als zwei Drittel sind FilmherstellerInnen.
  • Insgesamt sind im Jahresschnitt 6.801 Beschäftigte in der Filmwirtschaft tätig, davon 4.735 Personen unselbständig.
  • Das Vergabevolumen des ORF beträgt für das Jahr 2009 90,15 Mio. Euro.

Eine der zentralen Aufgaben des Filmwirtschaftsberichts ist es, die Gesamtheit des Filmschaffens in Österreich darzustellen. Kernelement dabei ist die wirtschaftliche Situation der Branche.

Mit dem Filmwirtschaftsbericht 2010, F+F 09 werden die Daten zum Thema Filmwirtschaft auf eine neue Basis gestellt. Da die Statistik Austria im Rahmen der Leistungs- und Strukturstatistik die Erfassungsbereiche ausgeweitet hat, kann nun eine neue Datenqualität mit detaillierteren Zahlen erreicht werden.

„Die Leistungs- und Strukturstatistik der Statistik Austria erlaubt wichtige Aussagen über die Struktur, Tätigkeit, Beschäftigung, Investitionstätigkeit und Leistung der Unternehmen auf nationaler und regionaler Ebene in der Gliederung nach Wirtschaftsbereichen entsprechend der ÖNACE. Diese Statistik wird in Form einer sogenannten Konzentrationsstichprobe (Vollerhebung mit variablen Abschneidegrenzen unter Berücksichtigung eines Repräsentanzkriteriums) bei gleichzeitiger konsequenter Nutzung verfügbarer Verwaltungsquellen (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Finanzbehörden sowie ab 2008 auch Lohnzetteldaten) und von Synergien zwischen statistischen Erhebungen im Sinne des Bundesstatistikgesetzes 2000 erstellt. Alle Unternehmen unterhalb der gesetzlich vordefinierten Schwellenwerte (Abschneidegrenzen) werden mittels eines modellbasierten Ansatzes zur Datenergänzung mit Hilfe der verfügbaren Verwaltungsdaten auf Mikroebene berechnet.“ (Statistik Austria)

Die Statistik Austria berücksichtigt nur jene Unternehmen, die nach eignen Angaben im jeweiligen Bereich ihren Tätigkeitsschwerpunkt haben.

Bei den kumulierten Umsätzen ist zu beachten, dass die Vorleistungen hier nicht abgezogen sind. Die dargestellten Werte entsprechen also weitgehend den Produktionswerten und nicht der Wertschöpfung. In den Umsätzen der Kinos sind so etwa Umsätze der Produktionsunternehmen oder der Verleihfirmen enthalten, und auch die Umsätze der Nachbearbeitung sind Vorleistungen, die bei den Produktionsunternehmen Ausgaben bedeuten.